BLICKENSDORFF
Barbara Blickensdorff
Auguststraße 65
10117 Berlin-Mitte
Fon +49-30-4428888
Fax +49-30-4428888
info@blickensdorff.com

Kuhuunst-Giebel

Der Kuhuunst-Giebel in der Kollwitzstraße 18 in Berlin-Prenzlauer Berg war das vierte temporäre Fassadenkunst-Projekt von Sergej Alexander Dott und Barbara Blickensdorff. Am 12. Juni 1999 wurde der Kuhuunst-Giebel in der Kollwitzstraße 18 eröffnet und war bis November 2000 zu sehen.Die sechs lebensgroßen Kühe bestehen aus dünnem Polyestermaterial. Jede Kuh wiegt etwa 50 Kg und war mit sechzehn, im Mauerwerk verklebten, Fischer-Dübeln befestigt. Nachts schimmerte die Fassadeninstallation in Schwarzlichtbeleuchtung. Alle sechs Kühe, die “Weide“ und die „Margeritten“ waren mit Schwarzlichtfarbe bemalt. Die in die Senkrechte gebrachte und verfremdete "Kuhweide" thematisierte die Künstlichkeit und die Entfremdung von den Kräften der Natur im städtischen Alltag. Zur Finanzierung des Projektes wurden 200 Kunstaktien verkauft. Die Kunstaktie ist ein unikater Siebdruck auf Plexiglas, in neun Kuh-Motiven in verschiedenen Farben, Größe: 33,5 x 22 cm. Jede Kunstaktie hat eine Kunstaktienkennummer (KAK), die in der Masterliste für jeden Aktionär festgehalten ist. Die Emission begann am 17. September 1998. Der Emissionskurs der Kunstaktie betrug DM 270,-. Bis zum Juni 1999 stieg der Kurs der Aktie auf DM 400,-. Die Zahl der Kunstaktionäre beträgt 150. Sie wurden namentlich an der Fassade genannt.